Tack, ein Gruppenleiter aus dem Stamm Steppenwolf, hatte uns eingeladen, seine neueste Erfindung zu begutachten. Doch als wir am Lagerplatz ankamen, war von Tack weit und breit nichts zu sehen. Zurückgelassen hatte er lediglich ein geheimnisvolles Notizbuch mit kryptischen Einträgen und einen kleinen grauen Kasten. Schon bald wurde klar: Bei dem grauen Kasten handelte es sich um eine Zeitmaschine! Das Notizbuch enthielt nicht nur den Bauplan der Maschine, sondern auch zahlreiche Rätsel und Hinweise.
Das erste Rätsel führte uns ins Mittelalter – genauer gesagt auf die nahegelegene Minneburg. Neben einem weiteren Hinweis haben wir auch alle Mitspielenden bei mehreren Runden Verstecke gefunden. Der nächste Hinweis führte uns direkt in die Zeit der Dinosaurier. Kaum dort angekommen, wurden wir von einem Dinosaurier überrascht, der uns kurzerhand das Notizbuch stibitzte. Zum Glück hinterließ er eine Spur, der wir folgen konnten.

Aber die Strahlung der zahlreichen Zeitreisen würde uns auf Dauer schaden. Um uns zu schützen, mussten wir die Strahlung schnellstmöglich in chlorhaltigem Wasser abwaschen. Die Entscheidung fiel uns nicht schwer, ein Tag im Freibad war genau das Richtige!

Doch unsere Zeitreise war damit noch lange nicht beendet. Der nächste Hinweis führte uns in die Zukunft. Dort trafen wir auf Aliens, die uns zunächst nicht wieder aus ihrer Zeit entlassen wollten. Nach einigem Hin und Her gelang es uns schließlich, sie davon zu überzeugen, uns ziehen zu lassen.

Auf der Zeitmaschine war anschließend die Steinzeit eingestellt. Also machten wir uns auch dorthin auf den Weg. Dort erhielten wir die Nachricht, dass Tack gerade auf der Jagd sei und wir ihn schon bald wiederfinden würden.
Neben der spannenden Reise durch die verschiedenen Epochen hatten wir vor allem eines: jede Menge Spaß und eine tolle gemeinsame Zeit!
Hajk 2026
Für die Sipplinge und Gruppenleitungen ging es nach einer Woche Zeltlager los auf den Hajk. Ganz traditionell starteten wir direkt vom Lagerplatz in Zwingenberg auf unsere einwöchige Wandertour im Großraum Heilbronn.
Jeder Morgen wurde mit einer Portion Hafermüsli gestartet, dann wurden direkt die Rucksäcke aufgesattelt und sich auf den Weg gemacht in das nächste Dorf, zum nächsten Bachlauf, oder eine gute Strecke durch den Buchenwald. Zum Mittag suchten wir uns immer ein schattiges Plätzchen am Waldrand, oder mal unter einer Brücke; man nutzte die Gelegenheit um mal die Schuhe zu lockern und dann wurde ordentlich Brot mit Aufstrich und Käse gevespert. Abends, nach unter Umständen verlängerter Tour, waren wir stets froh, endlich einen Lagerplatz für die Nacht gefunden zu haben. Dank regenfreiem Wetter konnten wir immer im Freien und ohne Zelt schlafen. Meistens verzogen wir uns dann auch relativ schnell in unsere Schlafsäcke, spielten vielleicht noch ein, zwei Runden Karten, oder zählten Satelliten und Sternschnuppen am Nachthimmel.

Am Freitag haben wir die Jagst erreicht, die durch die letzte Ortschaft unserer Strecke fließt. Dort haben wir den Hajk ausklingen lassen, gebadet, Hajklieder gedichtet und noch die ein, oder andere Halstuchprüfung gemacht, um pünktlich zur Verleihung am Abend fertig zu sein.
Trotz großer Hitze legten wir eine beachtliche Strecke von an die 80 km zurück. Als es dann am Samstag Heim ging, blickte man in viele müde, aber fröhliche Gesichter. Froh, über die gemeinsam verbrachte Zeit, aber auch, froh darüber, wieder nach Hause zu kommen ins eigene Bett ;).
Gute Pfad


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